Handlung des Films

Der 86-jährige Gerhard Laue kehrt in seine Heimatstadt Erfurt zurück, um jungen Leuten die vergessene Geschichte seiner fünf Schulfreunde zu erzählen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Evangelischen Ratsgymnasiums Erfurt begibt er sich auf die Spur der fünf Jugendlichen, die es 1943 wagten, mit Flugblättern gegen Hitler und den Krieg zu protestieren.

Die Mitglieder der Widerstandsgruppe lernen sich 1942 in der Klasse H1a auf der Erfurter Handelsschule kennen. Jochen Bock und Joachim Nerke schreiben zunächst Parolen wie „Nieder mit Hitler“ und „Schluss mit dem Krieg“ an Schutzhütten im Steigerwald. Später verfassen die Jugendlichen ein Flugblatt, auf dem sie „Frieden, Freiheit, Brot“ und ein „Ende des Hitler-Blutterrors“ fordern. Die Widerstandsgruppe wird von verschiedenen Seiten verraten und von der Gestapo verhaftet. Die Fünf haben Glück, dass die Anklage letztlich nicht Hochverrat lautet, sondern „Rundfunkverbrechen“ und „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“. Sie entgehen der Todesstrafe und kommen mit Haftstrafen davon.

In ihren Schlussworten bewegt die Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Ratsgymnasiums Erfurt besonders der Mut und die Entschlossenheit, mit der Jochen Bock und seine Freunde agierten. Der Film erzählt die Geschichte der Widerstandsgruppe und stellt zugleich die Frage, wo die Grenzen der persönlichen Freiheit in Diktatur und Demokratie liegen.